Dr. med S. GROSSER

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Das deutsche Gesundheitssystem hat jahrzehntelang gut funktioniert. Die erfreulichen Fortschritte der Medizin, von denen wir alle mit längerer Lebenserwartung und einer verbesserten Lebensqualität profitieren, haben jedoch durch die anhaltende Kostenexplosion zunehmend Schwächen aufgedeckt.

 

Experten sind sich darüber einig, dass sowohl das gesetzliche, wie auch das private Krankenversicherungssystem reformbedürftig sind. Gerade bei der Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen müssen neue Wege beschritten werden, um die Qualität der medizinischen Behandlung immer auf einem sehr hohen Niveau zu halten und gleichzeitig die Kosten nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Unter dem Schlagwort integrierte Versorgung werden innovative Ansätze zusammengefasst, die die festen Grenzen zwischen den an der Patientenversorgung beteiligten Gruppen aus Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen, kassenärztlichen Vereinigungen, Pflegeeinrichtungen und politischen Entscheidungsträgern in den Bereichen, in denen es sinnvoll erscheint, aufbrechen.

 

In bestimmten medizinischen Bereichen wie der Onkologie aber auch der Nephrologie erscheint das Abschließen direkter Verträge  zwischen den Krankenkassen und den Ärzten sinnvoll, um bei gleichbleibender Qualität weitere  Kostensteigerungen zu verhindern. Auffällig ist, dass bei den laufenden Diskussionen, in welche Richtung unser Gesundheitssystem reformiert werden sollte, sowohl die Patienten wie auch die Ärzte als integrale Bestandteile unterrepräsentiert sind.

 

Bei der über 30jährigen Betreuung von Menschen mit schweren chronischen Nierenerkrankungen, durfte ich lernen, dass neben der ärztlichen Therapie die Integration diverser medizinischer und psychosozialer Angebote erforderlich ist, um eine weitestgehende Rehabilitation der betroffenen Patienten zu erreichen. Innovative Versorgungskonzepte, die den Patienten und seine Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen, können durchaus kostensparend oder zumindest kostenneutral sein, ohne dass die Qualität der medizinischen Behandlung abnimmt. Für die Mitarbeit an entsprechenden Projekten stehe ich gern beratend zur Verfügung.

 

„Nur durch eine von Vertrauen getragene Partnerschaft aller im Gesundheitssystem agierenden Einrichtungen können die verfügbaren Ressourcen bestmöglich zum Wohle der Patienten und der Gesellschaft eingesetzt werden."

Integrierte Versorgung

Benefit Patienten

Das Auftreten einer chronischen Erkrankung trifft den Betroffenen nicht nur gesundheitlich, sondern erschüttert fundamental auch seine psychosozialen  Lebensbedingungen. Integrierte Versorgungsprogramme können einen Patienten ganzheitlich bei der Bewältigung seiner Probleme begleiten.

Benefit ärztliche Kollegen

Integrierte Versorgungsprojekte können Bürokratie vermindern, Kommunikation und Kooperation zwischen Haus- und Fachärzten verbessern. Die Schaffung fester diagnostischer und therapeutischer Behandlungspfade kann Ressourcen freisetzen, die für den Patienten und den niedergelassenen Arzt vorteilhaft sind.

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