Dr. med S. GROSSER

HOME

VITA

KOMPETENZEN

SERVICE

KONTAKT

 

 

 

Die beiden Fachdisziplinen Nephrologie (Nierenheilkunde) und Angiologie (Gefäßheilkunde) als Teilfächer der Inneren Medizin sind eng miteinander verbunden.

 

So treten bei einem großen Anteil der Nierenkranken im Verlauf arterielle Gefäßerkrankungen verkomplizierend auf. Andererseits kommt es bei der Mehrzahl der Patienten mit arteriellen Gefäßschäden zum Auftreten einer begleitenden Nierenschwäche, wobei auch fortgeschrittene Nierenerkrankungen bis zur Dialysepflicht keinesfalls ungewöhnlich sind. Ursache hierfür ist, dass zugrundeliegende Risikofaktoren sowohl Schäden im Bereich der die Nieren versorgenden Arterien wie auch in allen anderen Arterien des Körpers auslösen können.

Zudem werden bei Nierenkranken Stoffwechselstörungen und Vergiftungserscheinungen in Gang gesetzt, die unter anderem dazu führen, dass der ansonsten langsam verlaufende Verschleißprozess der Arterien galoppierend verläuft.

 

Je früher es gelingt, bei Nierenkranken begleitende arterielle Gefäßschäden und bei Gefäßkranken sich entwickelnde Nierenschäden zu identifizieren, desto größer wird die Chance, die eingeschränkte Lebensqualität und- erwartung von Betroffenen durch eine an die Erfordernisse angepasste Therapie nachhaltig zu verbessern.

 

Erklärtes Ziel einer zeitgemäßen nephrologischen und angiologischen Versorgung sollte daher sein, in Zusammenarbeit mit den betreuenden Haus- und Allgemeinärzten, gefährdete Personen frühzeitig zu identifizieren und einen individuell angepassten Therapieplan zu entwerfen, der zu einer Verbesserung der Prognose führen kann.

 

 

"Ohne Spezialisierung in der Medizin gäbe es keinen Fortschritt. Der Blick über den Tellerrand von einer Fachdisziplin in die andere kann neue therapeutische Chancen aufdecken."

Nephrologie & Angiologie

Nephrologie

Die Nephrologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das seinen Schwerpunkt in der Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen hat.

 

Die Funktion der Nieren besteht einerseits darin, Giftstoffe auszuscheiden und den Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren. Darüber hinaus regulieren sie den Blutdruck, steuern die Blutbildung im Knochenmark, kontrollieren den Elektrolythaushalt und tragen zur Stabilität des Säure-Basen-Gleichgewichtes bei.

 

Nierenerkrankungen führen dazu, dass ein Teil oder auch alle Aufgaben der Nieren, unterschiedlich stark ausgeprägt, nicht mehr vollständig wahrgenommen werden.

Eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion wird als Niereninsuffizienz bezeichnet, deren Schweregrad in fünf Stufen eingeordnet wird: Während im Stadium 1 der Niereninsuffizienz im Allgemeinen noch keine schwerwiegenden Symptome von betroffenen Patienten geschildert werden, bestehen im Stadium 5, bei dem die Nieren nur noch maximal 15% oder weniger  der ursprünglichen Funktion leisten, schwergradige Vergiftungserscheinungen, die lebensbedrohend sein können.

Angiologie

Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Entstehung, der Diagnostik und der Therapie von Erkrankungen der Arterien, der Venen und der Lymphgefäße befasst.

 

Die Aufgaben der Arterien bestehen darin, alle Abschnitte des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, während die Venen das nährstoffarme Blut sammeln und der Lunge wieder zuführen.

 

Kommt es z.B. zu Einengungen der beinversorgenden Arterien, treten beim Gehen Schmerzen auf , die zum Anhalten zwingen. Man spricht in einem derartigen Fall von einer Schaufensterkrankheit oder peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Schäden im Bereich der hirnversorgenden Arterien, können zu Schlaganfällen, Einengungen im Bereich der Herzkranzarterien zu Herzinfarkten führen.

 

Bei Verschlüssen von größeren Venen spricht man von Thrombosen, die als Lungenembolie lebensbedrohend sein können. Erkrankungen oberflächlicher Venen (Krampfadern) sind sehr häufig und können erhebliche Beschwerden verursachen.

©grosser-media 2016